Provokationstests

Trotz zunehmend differenzierter Testmöglichkeiten (Stichwort „Speicherproteine“) gilt der orale Provokationstest nach wie vor als der „Goldstandard“ in der Diagnostik von Nahrungsmittelallergien, um eine Allergie sicher nachzuweisen, auszuschließen oder die individuelle Toleranzschwelle zu ermitteln.

Zugleich wirft ein solcher Test viele Fragen auf und wird von vielen Ängsten begleitet. Als Eltern (und Kind, je nach Alter) sollte man gut über eine „Provo“ aufgeklärt und darauf vorbereitet sein, um sich dann bewusst und kompetent dafür oder dagegen zu entscheiden.

Im Workshop gebe ich ausführliche Infos zu Nahrungsmittelprovokationen, teile meine Gedanken rund um die begleitenden Emotionen und gebe praktische Tipps für eine gute Planung und Durchführung.

Weiter unten habe ich ergänzende Blogartikel und die Leitlinien verlinkt.

Disclaimer:
Ich bin keine Ärztin, sondern gebe hier allgemeine Informationen mit dem Fokus auf alltagspraktische Aspekte. Ob, wann und wie ein Provokationstest sinnvoll ist, hängt von der individuellen Anamnese ab. Bitte besprecht das mit eurer Ärztin/ eurem Arzt.

Workshop-Aufzeichnung vom 25.01.24 – Inhalt:

(Wenn du nicht das gesamte Video ansehen möchtest, kannst du in der Leiste unterhalb direkt einzelne Kapitel anklicken.)

  1. Medizinisch: Was, wer (nicht), wie, wo, wann, warum?
  2. Emotional: Entscheidung, Ängste, Schuldgefühle
  3. Praktisch: Tipps für eine gute Planung und Durchführung
  4. Und danach?
  5. Fragen & Austausch

Zum Nachlesen:

Leitlinie Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien (Stand 01/24) Provokationstest: No-Go oder Nonplusultra? Provokationstest: Praktische Tipps für Eltern Provokationstest: Interview mit einem 12-Jährigen